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Gehaltsverhandlung: Du verhandelst nicht über deinen Wunsch – sondern über deinen Wert
29. August 2026
Über Geld zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer. Sie wollen weder gierig wirken noch ein gutes Jobangebot gefährden. Genau diese Unsicherheit führt jedoch häufig dazu, dass Beschäftigte und Bewerber weniger verlangen, als ihre Erfahrung, Verantwortung und Leistung rechtfertigen würden.

1. Kenne deinen Marktwert
Gehe niemals ohne konkrete Gehaltsvorstellung in das Gespräch. Recherchiere vorher:
Welche Gehälter sind für deinen Beruf üblich?
Wie unterscheiden sich die Gehälter nach Region?
Welches Anforderungsniveau hat die Position?
Welche Berufserfahrung wird erwartet?
Gibt es einen Tarifvertrag?
Wie groß ist das Unternehmen?
Welche Verantwortung übernimmst du?
Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zeigt Medianentgelte nach Beruf, Region und Anforderungsniveau. Nutze zusätzlich aktuelle Stellenanzeigen mit Gehaltsangaben, Tarifverträge und seriöse Branchenstudien.
Wichtig: Der Median ist kein persönliches Angebot. Er ist ein Orientierungspunkt, den du mit deiner Erfahrung, Verantwortung und Spezialisierung verbinden musst.

